Was will ich im Leben und wo zieht es mich hin? Was passt zu mir und in welcher Umgebung fühle ich mich langfristig wohl?
Jene Fragen sind bei der eigenen Standortbestimmung, der Suche einer Wohnung oder einem Haus von erheblicher Relevanz. Möchte ich mich lieber mit dem Trubel und der Vitalität des Innenstadtlebens umgeben oder doch lieber die Ruhe und Idylle des Landlebens genießen? Die Bedürfnisse zu definieren, liegt bei einem selbst. Gutelage.de hilft jedoch herauszufinden, wo dies am besten gelingt – und zeigt mitunter Standorte auf, die man so nicht auf dem Schirm hatten.
Dabei es muss nicht zwangsweise ein Entweder-Oder sein. Betrachtet man sich den Score von gutelage.de, der sich aus unterschiedlichen Kategorien zusammensetzt, stößt man auf Regionen, welche die Vorteile des Landlebens und der Stadt gut miteinander vereinen. Natürlich: Ein wichtiges Kriterium für die Wahl einer langfristigen Bleibe sind Immobilienpreis und Mietausgaben, die zu einem nicht unerheblichen Teil durch Infrastruktur, wirtschaftliches Umfeld und Lage definiert werden.
Doch es gibt bei der Wahl zwischen Stadt und Land eben noch einiges mehr zu berücksichtigen. Etwa die variierenden Lebenshaltungskosten. Es ist durchaus logisch, wenn diese etwa in Bezug auf den Wocheneinkauf auf dem Land höher angesiedelt sind. Zumindest haben Einkaufsläden im Ländlichen weniger Konkurrenz und können so die Preise hochhalten. Außerdem sind die Transportkosten auf dem Land durch die weiteren Wege höher. Gutelage.de gibt diesbezüglich zwar keine finanziellen Kennzahlen wider. Das Portal erlaubt aber beispielweise anhand des Wirtschafts-Scores Rückschlüsse auf jene Regionen mit „günstigeren“ oder niedrigeren zu erwartenden Lebenshaltungskosten.
Auf der anderen Seite: Ein großer Vorteil auf dem Land zeigt sich in der Ruhe, Natur und die Gemeinschaft. All das wirkt sich positiv auf das eigene Stressempfinden aus. In der Stadt ist es hingegen häufig laut, die Luftqualität ist schlechter und die Bodenversiegelung höher. Gleichwohl offenbaren die detaillierten Scores auf gutelage.de zuweilen Ergebnisse, die eine Trennschärfe zwischen Leben auf dem Land und in der Stadt aufheben.
Nur ein Beispiel: Für die Bethmannstraße 35 in Frankfurt am Main ist der Umweltscore in Bezug auf Lärm, die Luftqualität und die Feinstaubbelastung durchaus im positiven Bereich. Jedoch ist mehr als die Hälfte des Bodens versiegelt. Die Eichholzstraße 10 in Waren an der Müritz – auf dem Land - schneidet im Vergleich dazu bei vielen Umweltfaktoren ähnlich gut ab. Doch sind dort nur sieben Prozent der Böden versiegelt. Das reduziert etwa die Gefahr von Überschwemmungen.
Wenn es um den Beruf geht, erscheint das Leben in der Stadt derweil häufig insgesamt attraktiver. Meist ist der Zugang etwa in Bezug auf kreative oder wissenschaftliche Jobs weit besser. Ebenso werden die unterschiedlichen beruflichen Sparten besser abgedeckt. Doch Stadt ist eben nicht gleich Stadt und auch hier gibt es Unterschiede, die über den Wirtschafsscore sichtbar werden. Wer nun auf die Vorteile einer Stadt nicht verzichten möchte und trotzdem die Ruhe des ländlichen Raums genießen will, dem bietet sich beispielsweise ein Blick auf die Randbezirk einer Stadt oder die Umgebung an.
Nun ist es ein Irrglaube, zu behaupten, Menschen in der Stadt sind nicht von Einsamkeit betroffen. Zum Verständnis: Gleichaltrige teilen meist die gleichen Interessen und Hobbys. Vereine sind Treffpunkte für Gleichgesinnte. Doch was ist, wenn ich in einer Gegend oder einem Stadtbezirk wohne, in welchem mir die Bezugsgruppen fehlen? Die Bewertungen im Bereich Demographie geben hier Aufschluss auf die Zusammensetzung der Bevölkerung und wo ein Leben ohne Isolation im städtischen Umfeld möglich ist.
Schlussendlich liegt es an einem selbst, herauszufinden, wo man sich besonders wohl fühlt. Mithilfe der einzelnen aufgeschlüsselten Scores, Daten und Kategorien hilft gutelage.de zumindest zu visualisieren, wo die Vorteile von Stadt und Land gleichermaßen zum Tragen kommen.
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